Arenberg-Immendorf

Matthias L e m a i r e, *24.02.1877, +xx.xx.1932, Susanna L e m a i r e,*30.12. 1888, +14.11.1979
Im Dezember 2002, von seinem Enkel Dirk Lemaire * 1966  niedergeschrieben

      

Wenn der Fremde von Arenberg mit seinem frommen St├Ątten scheidet, soll dieser kleine Bericht ihm eine sch├Âne Erinnerung f├╝r's Leben sein.

Schon im neunten Jahrhundert wird Arenberg ( fr├╝her Ovenberg) bei Ehrenbreitstein in alten Urkunden erw├Ąhnt. Wie die Chronik berichtet, hatten Raubritter hier in einer Gastwirtschaft eine Zollstation errichtet.

Sie verlangten von den durchreisenden Kaufleuten sehr hohen Zoll und so geschah es, dass die Zollstation samt dem Gasthaus ├Âfters in hellen Flammen stand. Daher hat der Ort auch heute noch den Namen "Roter Hahn".

Hermann von Helfenstein gr├╝ndete im Jahre 1306 die hiesige Pfarrei. lange lag der kleine Flecken unbekannt auf Bergesh├Âhe, und niemand achtete seiner herrlichen Lage mit dem pr├Ąchtigen Ausblick hinunter ins Rheintal, hinauf zu Westerwald und hin├╝ber zum Hunsr├╝ck und in die Eifel.

Erst die Tat eines frommen Mannes hat dem freundlichen Ort seiner heutige Ber├╝hmtheit gegeben. Der kath. Pfarrer J.B. K r a u s, geboren 1805 zu Vallendar, der 1834 Pfarrer von Arenberg wurde, hat hier, bis zu seinem Tode (1893) wirkend, in rastloser Arbeit die religi├čsen Anlagen, die heiligen Orte geschaffen, die nun immerfort neue Pilger und Wanderer zu frommer Beschauung und stillem Gebete anziehen.

Bereits im 14. Jahrhundert bestand Arenberg eine Klause frommer Jungfrauen, und im 15. Jahrhundert entstand eine kleine Pfarrkirche dort.

Aber im Wandel der Jahrhunderte erwies sie sich als zu klein und der erste Plan des Pfarrers Kraus war es, eine neue, gr├Â├čere und sch├Ânere Kirche an Stelle des alten Gotteshauses zu erreichten. Im Jahre 1860 wurde mit dem Bau der Kirche begonnen, die die Abbildung zeigt. Alles, was an edlem Gestein die deutschen Berge aller Gaue h├╝teten, ist zu ihrer Ausschm├╝ckung mit unendlichem Flei├č und vieler Liebe herangezogen worden.

 

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