Parrer-Kraus-Anlagen


 

 

interaktiver Wegführer    (noch Baustelle)

 

Die einzelnen Stationen  

I.  Ölberg und Leidensstationen  

  

    

1.  Achteckiger Tempel aus weißem Quarz und Pfeilern aus heilgrauem Bergkristall mit großer Engelfigur, den Weg des Herrn weisend. Auf der Südseite ein Glasgemälde mit der Inschrift: " Dieser Jesus, der von euch in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen wie ihr ihn saht hingehen in den Himmel" 

    

2. Petrus (mit dem Schwert), Johannes und Jakobus (von Heinrich Fleige aus Münster).am Ölberge schlafend, darüber der Mahnruf 

 " Wachet und betet, damit i h r nicht in Versuchung fallet!" 

 Die Figuren sind aus Stein gearbeitet, die innere Ausschmückung der Grotte besteht aus künstlichen Pflanzen.  (von Heinrich Fleige aus Münster).  

  

3. Christus, wie er kniet und betet, zeigt die Todesangstgrotte am Ölberg; die Statue von August Michels wurde  von Kaiserin Augusta gestiftet. Im Fenster ein Engel mit dem Leidenskelch.  

4. Über eine kleine Treppe ist die Figurengruppe „Der Verrat des Judas“ erreichbar. 

 Vier verschieden gestaltete Kapellen die „Leidensstationen“ – laden den Besucher ein, Jesus in seiner Ohnmacht vor den Richtern zu betrachten. Die Figuren stammen von Carl Walter aus Trier.

 

5. Zunächst Jesus nach der Gefangennahme. 

6.Dann folgt Jesus im weißen Kleid, von Herodes verspottet. 

7.Eine Birken-Allee führt zur Station des gegeißelten Heilands, in einem sechseckigen Tempel in byzantinischem Stil. 

8.Die letzte Leidensstation zeigt Jesus, mit Dornen gekrönt, einem Schilfrohr als Zepter und einem roten Mantel. 

II. Mariengarten

  

9. Ein Torbogen führt in den Mariengarten, zu den „heiligen Stätten der Gottesmutter Maria“. Auf der linken Seite zunächst die Darstellung der Aufopferung des Kindes Maria: Joachim und Anna übergeben ihre Tochter Maria dem Hohepriester Zacharias.   

10. Dann folgt im nächsten Häuschen die Vermählung Marias mit dem heiligen Josef. 

 

11. Das Haus der Heiligen Familie zu Nazaret enthält die Werkstatt des hl. Josef mit einer Statue in Lebensgröße von Heinrich Fleige sowie die Verkündigungsgrotte mit dem Engel Gabriel, der Maria die Geburt Jesu verkündet. Um das Haus Nazaret sind 15 Häuschen mit Reliefbildern von F. Scherf zu den Geheimnissen des freudenreichen, schmerzhaften und glorreichen Rosenkranzes gruppiert. Dem Betrachter und Beter werden Schritt für Schritt wichtige Stationen der Lebenswege Jesu und Marias vor Augen gestellt. Gegenüber eine Gebetssäule mit einem Mariengebet von Pfarrer Kraus. 

12. Der Leidensweg der Gottesmutter wird der mittelalterlichen Tradition der „mater dolorosa“ entsprechend in sieben Stationen erzählt, den „sieben Schmerzen Mariens“. Das erste Kapellchen zeigt im Reliefbild von F. Scherf die Weissagung Simeons im Tempel.  

  

13. Dann folgt die Flucht der hl. Familie nach Ägypten, 

14. der Verlust des zwölfjährigen Jesus im Tempel, 

 

15. die Begegnung Jesus mit Maria auf dem Kreuzweg, 

  

16. die Kreuzigung Jesus, 

17. die Kreuzabnahme und  

18. die Grablegung Jesu.

  

III. Der Kreuzweg 

Beginnend am Ortseingang von Immendorf, befinden sich Sieben der 14 Kreuzweg Stadionen Jesu (I-VII) diesseits der Landstraße, . Einheitlich aus Sandstein gestaltet, stehen Sie in verschiedenen angelegten Umgebungen aus Stein- und Felsgruppen. Je ein Kreuzchen aus Jerusalemer Olivenholz ist unter der Nummer der Station zu sehen. 

IV. Antoniusgarten 

19. Im zuletzt entstandenen Teil der „Heiligen Orte und Anlagen“ führt der Weg um den Antoniusweiher zunächst zur Nachbildung der Grotte von Lourdes, wo 1858 Maria dem 14-jährigen Mädchen Bernadette erschien. 

 

20. Dann folgt die Einsiedelei des hl. Franz von Assisi und seiner Brüder mit den seiner Predigt lauschenden Tieren. 

21. 1892 wurde die Antonius-Kapelle fertig gestellt. Dem knienden hl. Antonius gegenüber befand sich die Gestalt des Jesus-Kindes auf dem aufgeschlagenen Buch. Sie wurde entwendet wie auch das       Glasfenster der Gottesmutter. Am Weiher steht die Statue des hl. Antonius von Padua, den Fischen predigend.

 V.Erlösergarten 

22. Durch das Tor nahe der Straßenunterführung, gegenüber der achten Kreuzwegstation (VIII), betritt man den Erlösergarten um das Herzstück der Anlagen, die Erlöserkapelle. 

23. In der Herz-Jesu-Grotte steht eine Christus-Statue von F. Scherf. Oberhalb in der Herz-Jesu-Kapelle, deren Chorraum in tiefrotes Licht getaucht ist, eine weitere Christusfigur (ebenfalls von Scherf). Ein Blick nach draußen durch fahlblaues Fensterglas lässt den Besucher den Kontrast von winterlich-kalt wirkender Welt zur Herzensgüte des Heilands erleben. Vor der Christus-Statue kniet die Mystikerin Margareta Maria Alacoque. Über der Eingangstür im Fenster das liebevoll von Blumen umrankte Herz. Außen und innen ist die Kapelle mit grünen und blauen Schlacken verkleidet. 

24. Über dem Vorhof, dem „Paradies“, erhebt sich die Fassade der Erlösungskapelle, die 1852 eingeweiht wurde. An der Fassade die beiden Paradiesbäume, der Baum des Lebens (mit Engelsköpfen als Früchten) und der Baum der Erkenntnis (mit Totenköpfen). Der siebenköpfige Drache am Giebel bedroht die Frau mit dem Kind, wie in der Offenbarung den Johannes beschrieben. Die Mittagssonne umkleidet die Frau durch das Glasgemälde mit Lichtstrahlen. Die 1934 von Helwegen geschaffene Figurengruppe vor der Fassade zeigt Adam und Eva nach der Vertreibung aus dem Paradies mit ihrem Sohn Kain. In der Erlösungskapelle das aus Eichenholz geschnitzte Gnadenbild der Schmerzensmutter Maria, die den toten Leib ihres Sohnes auf dem Schoß hält. Die Pietà stammt wahrscheinlich aus der 1794 ausgebrannten Johanneskirche in Lahnstein und wurde von Pfarrer Kraus erworben. Der Düsseldorfer Kunstmaler Franz Ittenbach hat das Kunstwerk damals aufgearbeitet. 

25. Das Sterben des hl. Josef ist in der Josefskapelle dargestellt, Maria und der segnende Jesus sind an seinem Sterbebett. Heinrich Fleige hat die Sandsteingruppe geschaffen. Um die Kirche herum setzt sich der Kreuzweg mit den Stationen IX-XIV fort. 

26. Auf dem Friedhof die Arme-Seelen-Kapelle, daneben die Priestergräber, in der Mitte das Grab des 1893 verstorbenen Erbauers der Anlagen und der Pfarrkirche, Johann Baptist Kraus, der 59 Jahre hier wirkte. 

27. Kirchhofskreuz mit  Gebetstext von Pfarrer J. B Kraus mit der tiefergreifenden Inschrift des hochseligen Erbauers der Anlagen. 

        

 

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